Die Klinken-Hölle - Gigaset goes crazy

Klinkenstecker sind toll. Es ist ein Standard, auf den man sich verlassen kann. Kopfhörer mit Klinkenstecker funktionieren einfach mit extrem vielen Geräten, sind extrem zuverlässig und immer einsatzbereit, weshalb ich sie mir gerne statt Bluetooth-Kopfhörern vorziehe.

Unschön wird es jedoch, wenn es um Headsets geht. Für die Pinbelegung des Mikrofons gibt es alle nur erdenklichen Varianten, was dem Endnutzer das Leben zur Hölle macht. So auch für mich vor kurzem, als ich das Headset meines Smartphones an meinem Gigaset-Festnetztelefon verwenden wollte.

Festnetztelefone nutzen oft einen 2,5mm-Klinkenstecker. Es ist also ein Adapter notwendig, um mein Headset mit 3,5mm-Standardklinke mit dem Gigaset zu verbinden. Der erste Test zeigt, dass nur der rechte Kopfhörer Ton ausgibt und das Mikrofon gar nicht funktioniert. Schnell ist klar: ein einfacher Adapter reicht nicht aus, auch die Kontakte müssen "übersetzt" werden. Auf dem folgenden Bild habe ich die gängigsten Pinbelegungen von Headsets zusammengefasst.

In meinem Fall musste ich die Kontakte wie folgt zusammenstecken:

Wer Interesse hat, dem löte ich so einen Adapter auch gerne zusammen.

Das Qigaset

Ich bin gerade im QI-Fieber. Der USP 3.0 hat es bereits, jetzt hat auch mein Gigaset eine induktive Ladefunktion bekommen. Das QI-Empfängermodul passt gerade so zwischen Akku und Gehäusedeckel. Die Drähte vom QI-Modul sind innerhalb des Gehäuses an die Ladekontakte angelötet, welche normalerweise nur für die Verbindung mit der Basisstation gedacht sind. Eine Aufladung in der Original-Basisstation ist weiterhin möglich.